Bildentstehung

Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.
Heraklit

Im Gegensatz zur Malerei, die auf der leeren Leinwand etwas völlig Neues entstehen lässt, ergeben sich meine Bilder allein durch Veränderung bereits bestehender Objekte (Fotografien, bzw. Dateien). Panta rhei – alles fließt, dieser Gedanke ist ein für mich wichtiger philosophischer Hintergrund meiner Kunst, da er ein wesentliches Merkmal dieser Welt und allen Seins widerspiegelt. Jede Ausgangsfotografie ist die Quelle eines Bilderflusses und in jedem Stadium wiederverwendbar. Genau in dieser Gegebenheit liegt das Einzigartige der Computerkunst. Welcher Maler oder Bildhauer kann schon seine Kunstwerke beliebig oft komplett verändern, bzw. immer weiter entwickeln.

Am Anfang steht immer eine eigene Fotografie. Ich bin ständig und überall mit meiner Kamera auf der Suche nach geeigneten Motiven. Zu Beginn meines künstlerischen Schaffens war ich dazu fast ausschließlich in der Natur unterwegs. Im Laufe der Zeit und Entwicklung begann ich für meine Kunst beinahe alles zu fotografieren, ausgenommen Menschen und Tiere.  Etwas Lebendiges am PC zu verändern, widerstrebte mir von Anfang an. Teilweise arrangiere ich auch gezielt geeignete Objekte, um damit zu experimentieren. Manchmal inspirieren mich ganz profane Dinge. Mittlerweile habe ich einen Blick für das richtige Material bekommen, denn nicht alles eignet sich für die später per Software notwendigen Veränderungsprozesse.

Nach jeder Fotosession werden alle Fotografien digital gespeichert, um bei Bedarf aus diesem Kontingent für das eigentliche künstlerische Arbeiten auswählen zu können. Rein technisch gesehen, entstehen alle COMPUSITIONEN durch Bearbeitung eines Fotos mit professioneller, hochwertiger Bildbearbeitungs-Software. Mit den ‘Werkzeugen‘ dieser Programme wird das jeweilige Ausgangsfoto in vielen, vielen Schritten so verändert, dass es in seinem Ursprung nicht oder kaum noch erkennbar ist. Für die Kunsterschaffung am Computer benötigt man einiges an Technik, wie man auf dem Foto oben sehen kann. Mehrere Computer und Monitore, ein Grafiktablett, Drucker sowie eine Vielzahl entsprechender Programme haben sich im Laufe der Zeit und künstlerischen Weiterentwicklung als notwendig erwiesen. Dazu kommt noch das Equipment für die Fotografie. Mit all diesen Dingen zu arbeiten ist für mich unglaublich inspirierend. Je mehr mir zur Verfügung steht, desto kreativer bin ich.

Ich werde oft gefragt, wie lange
ich an einem Bild arbeite.

Das lässt sich nicht so einfach beantworten. Fast alle Werke sind mindestens einige hunderte Male bearbeitet, bzw. verändert worden. In meinem Gesamtwerk sind nicht wenige Bilder, die im Laufe der Zeit mehrere Tausend Veränderungsprozesse durchliefen. Ausnahmen, bei denen einige wenige Transformierungen zu einem tollen Bild führten, gibt es natürlich auch. Das hängt u.a. auch sehr stark mit dem zugrunde liegenden Bildmaterial zusammen. Dazu kommt, dass es sich immer wieder von selbst ergibt, auch ältere Motive erneut aufzugreifen. D.h., keines meiner Bilder ist als ‚fertig‘ anzusehen, sondern einem stetigen Wandel unterzogen.

Das Motiv der Ausgangsfotografie hatte zu Beginn meines künstlerischen Schaffens keine besondere Bedeutung. Ich arbeitete zunächst zwar ausschließlich mit Naturbildern, aber nur,  weil sich die Oberflächenstruktur von Pflanzen besonders eignet bestimmte Effekte zu erzielen. Im weiteren Verlauf stellte ich fest, dass immer häufiger ein Zusammenhang zwischen Ursprungsmotiv und den später daraus entstandenen Kunstwerken erkennbar wurde, ohne dass dies im Schaffensprozess bewusst herbeigeführt worden war. Da jegliche Entstehung von Kunst im Gehirn beginnt, bzw. ihren Ursprung im Unterbewusstsein findet, bezeichne ich daher mein künstlerisches Arbeiten gerne als „bildgebendes Verfahren meines Unterbewusstseins“.

Dank heutiger Drucktechniken ist es mir im Anschluss möglich, die Arbeiten von einer digitalen Datei in ein haptisches Bild umzuwandeln.

Erst der Druck erschließt die besondere Wirkung dieser Kunst. Auf ‚fine-art-printing‘ spezialisierte Druckereien arbeiten mit modernster, computergesteuerter Technik und bieten ausgesuchte Sortimente hochwertiger Druckmaterialien. Ausgehend vom Digitalfoto über den Bildentstehungsprozess bis hin zum haptischen Bild entsteht somit alles auf ausschließlich digitalem Wege.

Die Fotografie ist übrigens inzwischen zu einem eigenen Bereich meiner Kunst geworden. Ich fotografiere nicht mehr nur, um Material für meine Computerkunst zu haben. Im Laufe der Jahre und inzwischen mehr als  250.000 Fotos hatbe ich mich stark weiterentwickelt. Das Interesse Außenstehender ist groß. Das hat auch zu einer technischen Aufrüstung geführt. Von der kleinen Digicam zu Beginn, über immer anspruchsvollere Modelle, bin ich nun bei einer hochwertigen Canon Spiegelreflexkamera angelangt. Auch weil ich mich auf Architekturfotografie spezialisiert habe, war dies unbedingt notwendig. Der Nachteil; man schleppt nun eine größere, schwere Ausrüstung mit sich herum. Da ich inzwischen auch filme, war z.B. ein schweres Stativ unumgänglich. Das leichte Reisestativ, das ich zu Anfang noch nutzte, hat mich nicht überzeugen können. Gerade bei Nachtaufnahmen und Filmarbeiten, geht es gar nicht. Wenn Sie nun neugierig geworden sind, schauen Sie doch einmal auf meinen  Fotowebseiten vorbei: Brigitte Grawe – Fotografie & Film / Brigitte Grawe – Naturfotografie.

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Kontaktformular inaktiv

21/04/201621/04/2016
Aktuell gibt es ein Problem mit meinem Kontakformular. Ich hoffe, den Fehler in Kürze behoben zu haben. Bitte nehmen Sie bis dahin bei Bedarf Kontakt per E-Mail oder Telefon mit mir auf. Wahlweise können Sie auch die Kontaktformulare meiner Fotografie-Webseiten nutzen.Vielen Dank :-)

Anfrage für ein Buchcover

23/01/201623/01/2016
Juchheee!!! Ich liebe es, wenn sich im Mailfach eine schöne Überraschung in Sachen Kunst öffnet. Ich habe eine sehr erfreuliche Anfrage einer Autorin bekommen. Sie möchte gerne eines meiner Computerkunstbilder für die Covergestaltung eines Psychologiefachbuches nutzen. Es erscheint im Herbst. Und natürlich bin ich damit einverstanden!!!! Allerdings hat der Verlag das letzte Wort, Bleibt also abzuwarten, was daraus wird.

London I’m coming!

09/11/201509/11/2015
Einladung aus London, was für eine Überraschung am Montagmorgen! Eine Galerie im derzeit angesagtesten Viertel der Stadt möchte im nächsten Jahr meine Computerkunst ausstellen. Demnächst in meinem Blog mehr dazu. I'm so happy!!!

Neue Bildergalerie

04/10/201504/10/2015
Seit heute gibt es eine neue Bildergalerie mit dem Namen 'Konkrete Kunst'. Schauen Sie in mein Portfolio!

Webseite, die Dritte

06/09/201506/09/2015
Seit einigen Tagen ist sie online; meine dritte neue Webseite. Mein Fotoportfolio ist im Laufe der Zeit gewachsen. So entschied ich mich, zwei getrennte Homepages dazu ins Netz zu stellen. So gibt es jetzt eine Seite zur Architektur- und Reisefotografie und eine Seite zur Naturfotografie.  Haben Sie Interesse? Besuchen Sie mich dort.

Neue Hauptseite zum Higgs-Kunst-Projekt

06/09/201406/09/2014
Endlich habe ich das gemacht, was schon lange überfällig war. Mein Higgs-Kunst-Projekt hat eine Hauptseite bekommen. So ist keine Sucherei in meinem Blog mehr nötig. Schnell und einfach können Sie sich nun über entsprechende Beiträge und den Fortschritt des Projektes informieren. Auch mein Portfolio ist um eine Galerie reicher. Dort finden Sie alle HiggsKunst Bilder mit einem Klick.